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Würdevolle Einweihung des Dr. Michael-Stöcker-Platzes und feierlicher Gedenkgottesdienst am 23.04.2023 zum 10. Todestag

Die Stadt ehrte ihren ehemaligen Oberbürgermeister und Ehrenbürger durch die Widmung des Vorplatzes des Kultur- und Kongresszentrums ihm zu Ehren und die Kultur- und Sozialstiftung gedachte ihres Stifters zum 10 jährigen Todestag im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in St. Nikolaus, den Herr Stadtpfarrer Andreas Maria Zach zelebrierte und der musikalisch vom Kammerchor mit der Spatzenmesse von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wurde.

Wegen der Details wird auf den Bericht im Oberbayerischen Volksblatt vom 24.042023 verwiesen.

 

 

 

 

Rosenheimer Jugendmusikpreis der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker erstmals verliehen

Samuel König ist der erste Träger des von der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker initiierten Rosenheimer Jugendmusikpreises in der Stilrichtung „Modern". Der 19-Jährige überzeugte am vergangenen Sonntag (12.02.2023) die Jury als Sänger und Westerngitarrist mit zwei Popstücken.

Besonders gewürdigt wurde Königs Kommunikation mit dem Publikum, sein Charisma auf der Bühne und sein professionelles Auftreten. In den Augen der Jury traf er eine gelungene Stückauswahl. Auch Gesang und Gitarrenspiel wurden als qualitativ hochwertig bewertet.

Platz zwei belegte das Trio „34u" mit Benno Panhans an der Gitarre, Jakob Kastner an der Steirischen Harmonika und Raphael Bauer am Kontrabass. Die Jury hob die musikalisch brillante und virtuose Darbietung des Trios hervor.

Der dritte Preis ging an die Band „Nyctophilia" mit Marion Hilbert am E-Bass, Amelie Leidl an der E-Gitarre und Emilia Quintana am Schlagzeug – alle drei Musikerinnen sangen zudem. Dies lobte auch die Jury und begründete ihre Entscheidung weiter mit dem guten Zusammenspiel, der gemeinsamen Ausstrahlung und guter Bühnenpräsenz.

Die ersten drei Plätze wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro, 500 Euro und 250 Euro honoriert.

Insgesamt traten unter Beteiligung zahlreicher Gäste und Zuhörer, darunter u.a. der Vorsitzende des Stiftungsrats Diethard Schinzel und sein Stellvertreter Michael Keneder, sieben Finalteilnehmerinnen und Finalteilnehmer im Künstlerhof an. Oberbürgermeister Andreas März würdigte als Vorstand der Kultur- und Sozialstiftung dabei alle Auftritte der jungen Musikerinnen und Musiker: „Wie groß die Bandbreite allein moderner Musik sein kann, haben wir heute Nachmittag im Künstlerhof erlebt. Herzlichen Glückwunsch zu Euren sehr gelungenen Auftritten."
Ziel des Jugendmusikpreises ist es, junge Musiktalente aus der Stadt Rosenheim und der Region zu entdecken und zu fördern, sowie den kulturellen Austausch der Musizierenden anzuregen. In den kommenden Jahren werden die weiteren Musikrichtungen „Klassisch" und „internationale Volksmusik" prämiert.
Ausgelobt wird der Jugendmusikpreis von der Kultur- und Sozialstiftung des Oberbürgermeisters der Stadt Rosenheim, Dr. Michael Stöcker in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Rosenheim. Unterstützt wird der Jugendmusikpreis zusätzlich durch die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.

Förderungen 2023 - 35.000.- € für Kultur, Bildung und Soziales in Rosenheim

Die Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker will auch im kommenden Jahr zahlreiche Projekte und kulturelle sowie soziale Einrichtungen weiter tatkräftig fördern, aber auch eigene Vorhaben realisieren, wie z.B. nach 9 Jahren Pause den Literaturpreis 2023 mit einem Preisgeld von 2.500.-€.

Entsprechende Beschlüsse fasste der Stiftungsrat in seiner Novembersitzung, zu der der Vorsitzende des Stiftungsrats, Diethard Schinzel, neben den Stiftungsratsmitgliedern auch den Stiftungsvorstand, Oberbürgermeister Andreas März, seinen Stellvertreter Heinz Bösl, den Kulturreferenten, Wolfgang Hauck, sowie den Wirtschaftsprüfer Erich Schlarb begrüßen konnte.

Die Stiftung verfügt über ein Vermögen von etwas über 2 Millionen Euro, das vor allem mit Hilfe der Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling so angelegt wird, dass es trotz der ungünstigen Zinslage auch 2022 beachtliche Erträge erwirtschaften konnte, um bestmöglich fördern zu können. Alle Sitzungsteilnehmer waren sich einig, die bisherige erfolgreiche Anlagenstrategie wegen der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage entsprechend der Empfehlung der Sparkasse bis auf Weiteres nicht zu ändern, aber die Entwicklung sorgsam zu beobachten, um dann ggf. frühzeitig reagieren zu können.

Für das Jahr 2021 wurde der Stiftung durch den Wirtschaftsprüfer ein ordnungsgemäßer Jahresabschluss bescheinigt. Einige Höhepunkte des letzten Jahres waren abgesehen von den Förderungen u.a. der Gedenkgottesdienst zum 25-jährigen Stiftungsjubiläum in St. Nikolaus, die generationenübergreifende Fahrt für bedürftige Rosenheimerinnen und Rosenheimer in die Partnerstadt Lazise, und die Entscheidung, auch einen Jugendmusikpreis auszuloben, dessen Wettbewerb wegen der Corona-Pandemie gerade läuft und im Februar 2023 verliehen werden soll.

Mit Förderungen können im nächsten Jahr insbesondere rechnen: der Förderverein FitZ für die Talentförderung der Kinder erneut mit 5000.- €, das Junge Theater Rosenheim für ein groß angelegtes partizipatives Projekt mit Kindern und Jugendlichen aus Rosenheim ebenfalls mit 5.000.-€ , die Reichalmosenstiftung wieder mit 5.000.- € und der Vinzentius-Verein ebenfalls wieder mit 3.000.- € jeweils für bedürftige Rosenheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Rosenheimer Familien, der Kammerchor Rosenheim für die musikalische Gestaltung des in der St. Nikolauskirche am 23.04.2023 geplanten feierlichen Gedenkgottesdienstes zum 10. Todestag des Gründers der Stiftung, Dr. Michael Stöcker, mit 2.000.- €, die Stadtbibliothek für ihre Veranstaltungsreihe in der Bibliothek-Junge Szene mit 1.500.- € und der Verein Erlesene Oper für die Oper „Dem Schelm die Hälfte“ mit 1.000.- €.

Zeitzeugeninterview mit Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Überreichung des Interviews durch den Historischen Verein Rosenheim am 05.10.2022

In der Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins Rosenheim am 05.10.2022 wurde Frau Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die während ihrer Amtszeit 18 Jahre auch als Vorstand der Kultur- und Sozialstiftung mit sehr großem Erfolg tätig war, das Zeitzeugeninterview durch den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Karl-Heinz Brauner, überreicht. Das Interview, das der Vorsitzende des Stiftungsrats, Herr Diethard Schinzel, vorbereitet und durchgeführt hat, ermöglichte maßgeblich die KUS.

Das Interview kann u.a. bei You-Tube hier angesehen werden: 

https://youtu.be/-KKaEgT2WS8